Viele Schreibtools markieren „passive voice“, aber das Passiv ist kein Grammatikfehler, sondern eine Stilfrage. Wenn Sie wissen, wann es passt, schreiben Sie klarer.

Aktiv und Passiv #

Im Aktiv führt das Subjekt die Handlung aus:

The team fixed the bug.

Im Passiv empfängt das Subjekt die Handlung:

The bug was fixed (by the team).

So erkennen Sie das Passiv #

Achten Sie auf eine Form von be (is, are, was, were, been, being) plus ein Partizip Perfekt (fixed, sent, made, written) – ähnlich wie „werden“ plus Partizip im Deutschen.

  • The email was sent.
  • Mistakes were made.
  • The report is being reviewed.

Ein schneller Test: Wenn Sie nach dem Verb „by zombies“ (von Zombies) einfügen können und der Satz noch funktioniert, ist er passiv. The email was sent (by zombies).

Warum das Aktiv meist besser ist #

Aktivsätze sind kürzer, direkter und sagen, wer verantwortlich ist.

Passiv Aktiv
The meeting was canceled by the manager. The manager canceled the meeting.
Your request has been received. We received your request.
It was decided that prices would rise. We decided to raise prices.

Wann das Passiv die richtige Wahl ist #

  • Der Handelnde ist unbekannt oder unwichtig: My bike was stolen.
  • Die Handlung ist wichtiger als der Handelnde: The app was downloaded a million times.
  • Wissenschaftliche oder formelle Texte: The samples were heated to 80°C.
  • Taktgefühl: A mistake was made in your invoice klingt sanfter als You made a mistake.

So schreiben Sie einen Passivsatz um #

  1. Finden Sie heraus, wer die Handlung ausführt (steht oft nach by).
  2. Machen Sie diese Person oder Sache zum Subjekt.
  3. Verwenden Sie ein Verb im Aktiv.

The document was reviewed by Anna. → Anna reviewed the document.

Für klarere Sätze #

Wenn sich ein Satz schwerfällig anfühlt, prüfen Sie ihn noch einmal mit AI Grammar Checker und erhalten Sie eine Umformulierung, die sich direkter liest.